Hiermit erkläre ich den Prozess der Textproduktion für beendet. Ich bin auf Seite 90 92. Das ist doch eine sehr schöne Zahl.
Einträge mit dem Schlagwort Diplomarbeit
Fremdwortgehalt 0%
Braucht eine Diplomarbeit Fremdworte? Oder kann sie komplett ohne auskommen?
So gewisse gut platzierte fremdklingende Formulierungen kommen schon immer ganz gut. Glaub ich.
Ich hab sowas nicht. Schlimm?
Die Wucht des Alltags
Öde. Einfach nur öde. Man steht morgens auf und überlegt erstmal wie man den Alltag am besten so abschreibt, dass niemand merkt, dass der Alltag gar nicht aus der eigenen feder stammt, sondern bereits von unzähligen Autoren unter die Lupe genommen wurde.
Irgendwo hab ich mal gehört, dass bei der Benotung einer wissenschaftlichen Arbeit die eigene Argumentationsfähigkeit eine große Rolle spielt.
Aber wie soll das denn gehen? Alles was im Augenblick geschieht endet in Anführungszeichen und Quellenangaben. Zwischendurch versucht man die kopierten zitierten Inhalte mit gehlatvollen Sätzen und wörtchen wie ‘folglich’, ‘demnach’, ‘also’, ‘wenngleich’ anzureichern. Aber mit Argumentation hat das nicht viel zu tun. Und ich weiß auch nicht wie das geht.
Ganz abgesehen davon ist es irgendwie grotesk über Alltag zu schreiben und selbst das gefühl zu haben, dass der Tag als solcher gar nicht existiert. Ich weiß nicht wie es anderen ergeht, aber ICH nehme gerade nicht am Alltag teil.
Literaturanhäufung
Massen ab Papier haben sich bei mir angehäuft. Angelesen habe ich tatsächlich alles. Was genau drinsteht weiß ich aber nicht. Was wo liegt weiß ich schon gar nicht. Ich sortiere schon seit einer halben Stunde. Ein Ende ist fast in Sicht. Doch was mach ich wenn ich fertig sortiert habe? Wo fange ich an zu lesen? Mal hier mal da? Oder erst alles was ich zu einem Thema habe?
P.s.: Hängeregistermappen sind übrigens was Tolles!
